ÜBER

PAULA ROSOLENHAPTIC HIDE

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Paula Rosolen studierte Tanz an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt und absolvierte ihren Master in Choreografie am Institut für Angewandte Theaterwissenschaft der Justus-Liebig-Universität Gießen.

Paula Rosolen ist Aerowaves Artist #Twenty26. In ihrer choreografischen Arbeit entwickelt sie für jedes Stück eine eigene Bewegungssprache. Daraus entstehen autonome ästhetische Universen, die innerhalb einer präzisen visuellen und klanglichen Setzung artikuliert werden. Ihre Arbeiten sind durch eine gemeinsame Praxis miteinander verbunden, geprägt von konsequenter Recherche und einem anhaltenden Interesse an Körperlichkeit als Spannungsfeld zwischen Mechanik und Organik, zwischen Individuum und Kollektiv. Bewegung fungiert dabei als poetische Metapher, die vielfältige Lesarten eröffnet und aus Popkultur, Massenmedien sowie historischen Ereignissen gespeist ist, deren Wiederkehr über die Zeit hinweg in einen gegenwärtigen Diskurs überführt wird.

Ihre Arbeiten – darunter Aerobics! A Ballet in 3 Acts (2025), FLAGS (2020), 16BIT (2022), Beat by Bits (2022) sowie NOICE/NOISE (2025) – wurden international in Theatern, Museen, Galerien und im öffentlichen Raum gezeigt, u. a. bei Paris l’été, Théâtre de la Ville Paris, Espace 1789, Théâtre de Vanves, deSingel, Theaterfestival Basel, Festival Tokyo, Tanzplattform Deutschland, Mousonturm, Tanzhaus NRW, HELLERAU, schwere reiter, Museum Angewandte Kunst sowie im Sofia Arsenal – Museum of Contemporary Art.

Sie war Gastregisseurin an der Oper Köln und entwickelte Orbis für Gießen tanzt am Stadttheater Gießen.

Paula Rosolen ist Preisträgerin des 1. Preises von Danse Élargie (Théâtre de la Ville, Paris) und erhielt zahlreiche internationale Residenzen, darunter die Villa Kamogawa in Kyoto sowie ein Visiting Fellowship der Saison Foundation Tokyo. Derzeit ist sie Stipendiatin der Hessischen Kulturstiftung an der Cité Internationale des Arts Paris, wo sie ihre Crash Test-Serie weiterentwickelt.

Sie war Jurymitglied bei internationalen Wettbewerben und Stipendienprogrammen und arbeitete als Mentorin für verschiedene Institutionen. Zudem leitete sie Workshops und Masterclasses in den USA, Japan, Argentinien, Deutschland und Frankreich.

Ergänzend zu ihrer künstlerischen Praxis absolvierte sie einen Executive MBA sowie die Women’s Leadership Academy an der Frankfurt School of Finance & Management, mit dem Ziel, neue Produktionsmodi und Formate zu erproben, nachhaltige Arbeitsweisen zu stärken und ihre Managementkompetenzen zu vertiefen.